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2000: Markus Werner

Die Jury des Joseph-Breitbach-Preises, den die Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz, und die Stiftung Joseph Breitbach gemeinsam vergeben, hat in ihrer Sitzung vom 8. Juli 2000 die diesjährigen Preisträger Ilse Aichinger, W.G. Sebald und Markus Werner benannt. Der Preis des Jahres 2000 ist mit insgesamt 255.000 DM dotiert und wird zu gleichen Teilen verliehen. Die Verleihung fand am 22. September 2000 in der Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz, statt.

Begründung der Jury:
»Markus Werner gewinnt in subtiler Erzählkunst dem gewohnten Alltag Tiefe und Bedeutung ab, die er mit Eleganz, Leichtigkeit und Humor auslotet. Seine Romane, Geschichten zwischen Anpassung und Widerstand, fügen sich zum Porträt einer Generation.«

Biographie:
Geboren 1944 in Eschlikon, im Kanton Thurgau. Studium der Germanistik, Philosophie und Psychologie an der Universität Zürich, Promotion 1974 mit einer Arbeit über Max Frisch. Unterrichtete am Gymnasium in Schaffhausen bis 1990. Seitdem lebt er als freier Autor in Opfertshofen bei Schaffhausen.

Auszeichnungen:
  • 1984 Preis der Jürgen-Ponto-Stiftung
  • 1984/1993 Preis der Schillerstiftung
  • 1990 Alemannischer Literaturpreis
  • 1995 Prix littéraire Lipp und Alemannischer Literaturpreis
  • 1995 Internationaler Bodensee-Kulturpreis für Literatur
  • 1997 Preis der SWF-Bestenliste
  • 1999 Hermann-Hesse-Preis
  • 2002 Johann-Peter-Hebel-Preis
Veröffentlichungen:
  • Zündels Abgang. Roman. Salzburg, Wien: Residenz 1984
  • Froschnacht. Roman. Salzburg, Wien: Residenz 1985
  • Die kalte Schulter. Roman. Salzburg, Wien: Residenz 1989
  • Bis bald. Roman. Salzburg, Wien: Residenz 1992
  • Festland. Roman. Salzburg, Wien: Residenz 1996
  • Der ägyptische Heinrich. Roman. Salzburg, Wien: Residenz 1999
  • Am Hang. Roman. Frankfurt am Main: Fischer 2004